KlimaimPuls

Beschreibung
Wo setzt eine Kommune am besten an, um auf lokaler Ebene Klimaschutz zu betreiben? Mit welchen der vielen möglichen Maßnahmen sollte sie beginnen? Wie können die verschiedenen lokalen Interessensgruppen am besten eingebunden werden? Und wie kann das alles bei knappen Personal- und Finanzkapazitäten – trotz oder gerade wegen der aktuellen Flüchtlingsthematik -  verwirklicht werden? Solche Fragen stellen sich wohl alle, die in der Kommunalpolitik aktiv oder in einer Kommunalverwaltung tätig sind und die vor der Aufgabe stehen, Klimaschutzmaßnahmen anzugehen.


Das Programm bietet besonders für kleine und mittelgroße Kommunen interessante Möglichkeiten, einen Einstieg in den kommunalen Klimaschutz zu finden. Sie erhalten dafür fundierte fachliche Unterstützung bei geringem finanziellem Aufwand.


Es stützt sich auf das Bundesprogramm „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“, wird jedoch in Baden-Württemberg unter dem Namen „KlimaimPuls“ bzw. „Coaching“ geführt.


Inhalte
Maximal 15 Beratertage, davon mindestens fünf vor Ort, sollen der Kommune helfen, einen systematischen Einstieg in das Politikfeld Klimaschutz zu ermöglichen. Neben praktischen Maßnahmen zu unmittelbarer Einsparung von Treibhausgasemissionen werden sämtliche klimaschutzrelevante Bereiche Kommune und der Verwaltung beleuchtet. Neben einer einfachen IST-Analyse wird in gemeinsamen Workshops vor Ort ein Zeitplan entwickelt, wie der kommunale Klimaschutz kurz- und mittelfristig verankert werden kann.


Hinweise zur Antragstellung
Die Anträge werden bei Projektträger Jülich eingereicht. Sollte Interesse bestehen, hilft jedoch die Energieagentur in Horb (durch Unterstützung der KEA Baden-Württemberg) kostenlos bei der Antragstellung. Bei Interesse bitte vorher Kontakt mit der Energieagentur aufnehmen!


Die Kosten
Kosten auf Anfrage. Im Rahmen der „Kommunalrichtlinie“ des Bundes wird die Einstiegsberatung durch attraktive Zuschüsse (derzeit 65 %) gefördert. Das Land Baden-Württemberg liefert durch die Unterstützung der KEA bei der Antragsstellung weitere Hilfeleistung.


Kommunen, die nicht über genügend Eigenmittel verfügen, können unter bestimmten Voraussetzungen sogar Förderquoten bis zu 91% erhalten.


Eine Antragstellung ist noch bis zum 31.03.2016, dann wieder vom 01.07.2016 bis 30.09.2016, vom 01.01.2017 bis 31.03.2017 sowie vom 01.07.2017 bis zum 30.09.2017 möglich.


Die Vorteile
Ein qualifizierter Berater begleitet die Kommune in 15 Beratertagen (davon min. fünf vor Ort) beim systematischen Einstieg in kommunale Klimaschutzaktivitäten. Gerade für Kommunen, die sich (noch) kein Klimaschutzkonzept, keinen Klimaschutzmanager oder einen eea-Prozess leisten können, bietet dieses Angebot umfassende Beratungsleistungen zu attraktiven Konditionen.

Weitere Angebote für Kommunen

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