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Carsharing-Schnuppernachmittag: Freitag, 12.12.14 von 13-16 Uhr


„Carsharing ist viel zu umständlich und zu teuer“, „mit einem E-Mobil zu fahren traue ich mir nicht zu“, „ich wusste gar nicht, dass es so etwas auch in Horb gibt“… . Solche und andere Sätze  waren in den letzten Tagen in der Zeitung zu lesen und auf Nachfrage zu hören. Das was ist dran an den Aussagen?
Rund um das Horber Carsharing-Angebot haben sich einige Missverständnisse gebildet. Und weil  der Umstieg auf‘s teilAuto Überwindung kostet, lädt der Klimaschutzmanager Martin Heer am Freitag, den 12.12.14 im Parkhaus Marktplatz von 13-16 Uhr zum kostenlosen Schnuppernachmittag ein: „So wollen wir den Horbern die Hemmung nehmen, sich mit diesem ‚anderen‘ und unbekannten System auseinander zu setzen. Denn an sich ist es kinderleicht  und eben nicht umständlich. Und elektromobil unterwegs zu sein macht zudem riesig Spaß!“
Interessierte dürfen gerne unverbindlich einmal vorbeischauen, das System kennenlernen, zwei  teilAutos (VW up! und Renault ZOE) direkt erleben, den Tankvorgang an der E-Ladesäule einmal selbst starten und natürlich mit dem Elektroauto fahren. Der Geschäftsführer der Energieagentur in Horb steht für Fragen und Erklärungen gerne zur Verfügung. Treffpunkt ist die E-Ladesäule im unteren Parkdeck. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


Weihnachten steht vor der Tür - Adventskalender ab sofort online


Hinter den Türchen verbergen sich Quizfragen, Tipps, Rezepte und Wissenswertes zu Energiethemen. Passend dazu verlosen wir 61 Gewinne im Gesamtwert von rund 1.700 Euro: ein Energiemessgerät, einen umweltfreundlichen Wasserkocher, einen Solarrucksack, nachhaltig produzierte Trinkflaschen, Gutscheine für einen Heizungspumpentausch, einen LED-Duschkopf, Bücher, Gutscheine und vieles mehr.
Am 1. Dezember geht das erste Türchen auf – klicken Sie los und gewinnen Sie Wissen und tolle Sachpreise!

So gelangen Sie zum Adventskalender:

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Klima vor Ort - Kostenloses Klimaschutzmagazin für die Landkreise Tübingen und Freudenstadt ab sofort erhältlich!


Mehr Infos und die pdf-Version finden Sie hier...


Tipp: Energie-Messe in Ebhausen am 19. Oktober 2014


Erneuerbare Energien, Speichertechnologie, Elektromobilität und Energieeffizienz. Mit Ausstellern, Vorträgen und Vorführungen in der Gemeindehalle Ebhausen.


Und was hängt bei Ihnen alles an der Dose?


Für nur fünf Euro pro Beratungsgespräch kann man an einem der fünf Stützpunkte der Energieagentur in Horb im Landkreis Freudenstadt wertvolle Informationen und Hilfestellungen rund um die Themen Fördermittel, Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien bekommen.
Um das Thema der Einsparungsmöglichkeiten im Haushalt noch näher zu beleuchten, startet ab dem 22. September 2014 unter dem Titel „Und was hängt bei Ihnen alles an der Dose?“ eine bundesweite Gutscheinaktion, bei der vor allem die Unterhaltungselektronik in den Fokus gerückt werden soll. Durch den Gutschein ist solch eine Stromspar-Beratung für Sie kostenlos! Dabei erfahren Sie, wie viel Strom Smartphone, TV, Notebook & Co. verschlingen, wie Sie den Verbrauch wirksam drosseln können und worauf Sie bei der Gerätewahl achten sollten.
So geht’s: Vereinbaren Sie einen Beratungstermin über unsere Geschäftsstelle unter 07451-5529979 oder schreiben Sie eine Mail an info@energieagentur-in-horb.de. Ein  Energieberater in Ihrer Nähe freut sich auf Ihren Besuch an einem der fünf Beratungsstützpunkte im Landkreis Freudenstadt.


Vergessen Sie nicht, den Gutschein zur Beratung mitzubringen!


Hier geht's zum Gutschein (ab dem 22.09.14 einzulösen).


Ab 1. August 2014: Carsharing in Horb


Am Dienstag, den 8. Juli, gab der Horber Gemeinderat „grünes Licht“: Jetzt kann „teilAuto Carsharing Horb“ ganz offiziell am 1. August 2014 starten! In den vergangenen Wochen und Monaten konnte man aus der Presse, dem Mitteilungsblatt und bei verschiedenen Informationsveranstaltungen erfahren, wie der Horber Konzeptansatz organisiert sein wird. Hier haben wir für Sie noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
•    Start „teilAuto Carsharing Horb“ am 1. August 2014
•    Gestartet wird mit zunächst mit vier Autos: Einem VW up!, einem Opel Corsa, einem Renault Kangoo und einem Renault ZOE (letztgenannter ist ein Elektrofahrzeug).
•    Betreiber ist ein erfahrener privater Anbieter („teilAuto Carsharing“ aus Tübingen). Die Stadt Horb ist Projektpartner, selbst Nutzer (durch ein monatliches „Fahrtkostenguthaben“ für Mitglieder der Stadtverwaltung) und bringt das stadteigene (vom Ministerium für Ländlichen Raum geförderte) Elektromobil – den Renault ZOE – in den Fuhrpark mit ein.
•    Der Strom für den Betrieb des Elektromobils wird von der “Energie Horb” aus 100% Erneuerbaren Energien (Flusskraftwerk / Solarpark Reute) bereitgestellt.
•    Auf drei Stellplätze sind die Autos verteilt: je ein Fahrzeug wird am Flößersteg (Dammstraße, direkt an der B14) und auf dem Hohenberg (Lerchenstraße, gegenüber dem Schulzentrum) stehen; zwei Fahrzeuge kommen ins Parkhaus Marktplatz.
•    In Horb wird ein stationsgebundenes Carsharingsystem betrieben. Das heißt: Das Fahrzeug wird an einem festen Standort geliehen und muss nach der Nutzung wieder an derselben Stelle abgestellt werden.
•    Nur nach vorheriger Buchung/Reservierung (online/Smartphone oder telefonisch) kann ein teilAuto genutzt werden.
•    Speziell für Horb und die zweijährige Pilotphase ist  vorgesehen, den Kunden über einen dreimonatigen Testvertrag einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen: Zu hinterlegen ist nur die Hälfte der Kaution (min. 200 €), Aufnahme- und monatliche Grundgebühren fallen in der Testphase nicht an.
•    Abgerechnet wird nach Zeit und den gefahrenen Kilometern. Die aktuellen Tarife finden Sie unter:  http://www.teilauto-horb.de/
•    Wer das Carsharing-Angebot nutzen möchte, lässt sich bei „teilAuto“ registrieren. Anmelden kann man sich ab dem 29.07.14 in der Energieagentur in Horb (Interessierte dürfen sich ab sofort auch schon vormerken lassen) in der Neckarstr. 13 oder direkt bei „teilAuto“ in der Ludwigstraße 18 in 72072 Tübingen.
•    BesitzerInnen eines naldo-Abo-Tickets, die teilAuto-KundIn werden, hinterlegen generell nur die halbe Kaution (mindestens 200 €), zahlen nur die halbe Monatsgebühr und bekommen die Aufnahmegebühr geschenkt.
•    Durch die Mitgliedschaft von „teilAuto“ im BCS (Bundesverband Carsharing e.V.) stehen Ihnen in zahllosen anderen deutschen Städten Carsharing-Fahrzeuge zur Verfügung. Viele davon können Sie direkt über das Buchungsportal von „teilAuto“ buchen.
•    Gibt es an anderen Standorten bzw. in Teilorten von Horb Bedarf, kommt das “kein teilAuto vor Ort”-Konzept von ”teilAuto Carsharing Tübingen” zum Tragen: Ab ca. 15 ernsthaft Interessierten kann eine neue Station (samt neuem Auto) eröffnet werden.


Handwerkerschulung am 05. Juni in Freudenstadt


Für Endkunden ändern sich fast jedes Jahr die Förderungsmöglichkeiten im Bereich der Erneuerbaren Energien; neue Förderungen werden geschaffen, alte nicht neu aufgelegt. Wer nach finanzieller Unterstützung für ein Projekt sucht, wird oft mit einer unüberschaubaren Fülle an Förderangeboten überhäuft. Außerdem gibt es eine undurchsichtige Menge an Regularien und Rahmenbedingungen, die für eine erfolgreiche Fördermittelakquise eingehalten werden müssen. Schwer, hier noch den Durchblick zu behalten und vor allem: Auf dem neuesten Stand zu sein.
Hier knüpft die Handwerkerschulung „Fördermittel“, eine Veranstaltung der Energieagentur in Horb in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt, an. Bei dieser Infoveranstaltung im Haus des Handwerks in Freudenstadt (Wallstraße 10) lernen Sie die gängigsten Fördermittel von L-Bank, BAFA und auch weitere kennen. Die Referenten geben Ihnen Tipps an die Hand, die Sie im täglichen Umgang mit den Fragen Ihrer Kunden einsetzen können. Darüber hinaus erfahren Sie aus erster Hand, welche Programme der L-Bank wichtig sind und was es mit BAFA-Förderungen auf sich hat.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die Handwerker im Landkreis; weitere Interessenten wie Planer, Architekten aber auch Endkunden sind herzlich willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person (inkl. 7% MwSt), Innungsmitglieder der Kreishandwerkerschaft zahlen nur die Hälfte.


Ort: Haus des Handwerks, Wallstr. 10 in 72250 Freudenstadt.


Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 05.06.2014 / 16 bis 18:30 Uhr


Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung via Telefon (07451-5529979) oder Mail

(info@energieagentur-in-horb.de).


Hier finden Sie den Anmeldeflyer und die Anfahrtsskizze.


EnEV 2014 - die wichtigsten Änderungen


Seit dem 1. Mai 2014 gelten die Änderungen der "Zweiten Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung", kurz "EnEV 2014". Wir haben eine kurzen Überblick der wichtigsten Änderungen für Sie zusammengestellt:

  • Verschärfung der Energiestandards erst für Neubauten ab 2016 (hier aber: Minderung des Jahresprimärenergiebedarfes und Erhöhung des Wärmeschutzes).
  • in kommerziellen Immobilienanzeigen sind Angaben zum energetischen Zustand des Gebäudes Pflicht (ab 01.05.2015).
  • Neu ab sofort: Verkäufer/Vermieter/Verpächter müssen den Energieausweis ihren Kunden bei der Besichtigung (unaufgefordert) vorlegen und nach Abschluss des Vertrages unverzüglich als Original oder Kopie übergeben.
  • Standard-Heizkessel (Öl/Gas), die älter als 30 Jahre sind (also vor 1985 eingebaut wurden), müssen ausgetauscht werden. Ausnahme: Für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern gilt dies nur, wenn das Haus ab 2002 bezogen wurde.

Hier finden Sie einen kurzen Überblick. (pdf / 250 KB)


Weitere Informationen finden Sie hier (Homepage des BMUB - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit).


Energiespartipps in der Vesperwelle (Freies Radio FDS) - Do, 08.05.14 ab 19 Uhr


Martin Heer, Klimaschutzmanager der Stadt und Geschäftsführer der Energieagentur in Horb, ist am Donnerstag, den 8. Mai, ab 19 Uhr zu Gast in der Sendung Vesperwelle bei Freies Radio Freudenstadt. Die regionale Energieagentur im Landkreis Freudenstadt vermittelt unter anderem Beratungen rund um Themen wie Wärmeschutz, Solarenergie, Stromsparen und Förderprogramme. Martin Heer wird sich mit Moderatorin Uschi Günther über die Aufgaben und Ziele der Energieberatung in Horb unterhalten, Tipps zum Energiesparen geben und vieles mehr.


Hier die UKW-Frequenzen für den Empfang des Freien Radios Freudenstadt: 100,1 MHz, 98,2 MHz, 104,1 MHz. Im Kabel auf 105,85 MHz und im Live-Stream unter www.radio-fds.de.


Zum Osterfest: "Faule Eier" aufspüren


Manchmal kann Energiesparen wie Ostern sein: Man muss in jeder Ecke nach (hier: faulen) Eiern suchen, die Energie verschwenden.
Faule Eier, also Energieschleudern, können überall im Haus versteckt sein; das äußerliche Erscheinungsbild lässt nicht immer Rückschlüsse auf die tatsächliche Energieverschwendung zu. Angefangen von undichten Rollladenkästen über alte Stromfresser im Haushalt bis hin zu ungedämmten Heizungsrohren im Keller – es lohnt, sich im ganzen Haus mal auf die Suche zu machen! Hier gilt wie so oft: „Kleinvieh macht auch Mist“.
Selbstverständlich macht es aber auch Sinn, über „größere“ Maßnahmen, wie etwa Fassaden- und Dachdämmung, den Einsatz neuer Fenster oder regenerativer Energiequellen nachzudenken. In einem kostenlosen und persönlichen Gespräch an einem Beratungsstützpunkt in Ihrer Nähe können solche Themen, aber auch Fragen zu Einsparmöglichkeiten und Fördermittel besprochen und geklärt werden.


In jedem Fall wünscht Ihnen die Energieagentur in Horb ein frohes Osterfest!


Earth Hour 2014 am 29. März: Für eine Stunde die Lichter aus!


Am 29. März 2014 findet die weltweite Aktion-„Earth Hour 2014“ der WWF (World Wide Fund for Nature) statt. Pünktlich um 20.30 Uhr (MEZ) schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde ihr Licht aus. Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten  in tausenden Städten versinken für 60 Minuten im Dunkeln -  als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten.
Im Jahr 2007 wurde die Aktion erstmals im australischen Sydney durchgeführt. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen damals an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus. Ein Jahr später beteiligten sich  bereits 370 Städte in 35 Ländern, verteilt über 18 Zeitzonen. Earth Hour wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen drei Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab. Im vergangenen Jahr fand die Earth Hour  in 150 Staaten und 6525 Städten statt. Die Lichter berühmter Gebäude und Wahrzeichen gingen aus, zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Auch in Deutschland gingen die Teilnehmerzahlen steil nach oben. In 132 Städten, darunter die sechs größten der Republik, versanken die bekanntesten Gebäude des Landes für eine Stunde im Dunkeln, unter anderem: das Brandenburger Tor, der Kölner Dom und die Dresdner Frauenkirche.
Schön wäre es, wenn auch Sie sich an der Aktion beteiligen und die Beleuchtung sowie die elektrischen Geräte in ihren Häusern und Wohnungen von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr abschalten würden. Auf der Seite www.wwf.de/earth-hour-2014/ stehen zusätzliche Informationen zu dieser Aktion.


Infoabend Eigennutzung und Speicherungsmöglichkeiten bei PV-Anlagen am 20.01.14

 

Die Vortragsreihe „Energiewende“, eine Kooperation der Volkshochschule Freudenstadt mit der Energieagentur in Horb, verspricht immer tiefgründige Informationen zu brandaktuellen Themen im Energiebereich. Für Montag, den 20.01.14 hatte der Geschäftsführer der Energieagentur in Horb, Martin Heer, einen hochkarätigen Referenten gefunden: Jörg Sutter, Geschäftsführer der Energo GmbH in Pforzheim und gleichzeitig 1. Vize-Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.“ (DGS), lieferte Informationen zum Thema „Eigennutzung und Speicherungsmöglichkeiten bei PV-Anlagen“. Über dreißig Interessierte folgten der Einladung.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte Martin Heer die Energieagentur vor und gab einen kurzen Überblick ins Thema. Weiter erklärte er einzelne Begriffe wie bspw. „Solarmodul“, „Wechselrichter“ und spielte diverse Szenarien der Sonnenstromnutzung durch. „Oft wird in den Medien und dadurch in der Öffentlichkeit von ‚Solar‘ gesprochen. Hierbei muss und sollte man immer zwischen Photovoltaik – also Solarstrom – und Solarthermie, der Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie, unterscheiden“, so Heer.
Jörg Sutter ging dann in seinem ersten Vortragsteil auf das EEG, die Kostenentwicklung der Photovoltaik (PV) und einige Praxisbeispiele (Sutters Firma plant und projektiert meist größere PV-Anlagen) ein. Laut ihm kann und wird, selbst nach der drastischen Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom, die Photovoltaik im privaten und gewerblichen Bereich eine sinnvolle Möglichkeit der sauberen und wirtschaftlich effizienten Energiegewinnung sein. Gerade das Thema Eigenverbrauch habe großen Schwung in die Photovoltaik-Industrie gebracht: „Früher hieß es: ‚Sonnenstrom einspeisen und viel Geld verdienen.‘ Heute dagegen: ‚Günstigen Sonnenstrom erzeugen, nicht einspeisen und Geld sparen.‘“
Der zweite Vortragsteil behandelte das höchst aktuelle Thema „Stromspeicherung“. Sutter stellte diverse Speichertechniken und -typen wie etwa Blei- oder Lithium-Ionen-Batteriesysteme vor. Er verwies jedoch darauf, dass sich viele Systeme noch am Beginn einer Entwicklung befänden und hinsichtlich Preisen, Haltbarkeit und Garantien noch viel Dynamik zu erwarten sei. „Jeder Bedarf sollte dabei individuell ermittelt und berechnet werden. Erst dann stellt sich heraus, ob so eine Variante für den Investor wirtschaftlich ist“, so Sutter.
Das Fazit des Abends: Die Anforderungen der Betreiber an PV-Anlagen haben sich grundlegend gewandelt. Dennoch können Sie zumeist, immer nach einer grundlegenden Prüfung durch Fachleute, durch die Eigennutzung des erzeugten Stromes schon jetzt und vor allem im Blick in Richtung Zukunft wirtschaftlich sein. Speicherlösungen bieten die Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu erhöhen. Spannend ist und bleibt die Frage, wie sich hier – auf einem noch recht jungen Markt – die Preise, die Technik, die Garantien und die Haltbarkeit entwickeln werden.


Filmtipp: "Home - Wo wir zu Hause sind"


Regisseur Yann Arthus-Bertrand, auch bekannt durch seine Dokumentation "Die Erde von oben", nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in 50 Länder rund um die Welt.

Über vier Milliarden Jahre herrschte auf der Erde ein sensibles, aber stabiles Gleichgewicht. Wenige Jahrzehntausende hat der Mensch gebraucht, um dieses Gleichgewicht vollkommen durcheinander zu bringen. Der Film zeigt, was der Menschheit verlorenzugehen droht, wenn der Planet nicht geschützt wird.

Hier geht's zum ganzen Film (Mediathek von "Servus TV").


Schulterschluss für die Energiewende – IHK Nordschwarzwald initiierte mit Partnern „Region für Energieeffizienz“

 

Auf mehr Zusammenarbeit zur Bewältigung der Energiewende setzte die Region mit dem Start der IHK-Initiative „Nordschwarzwald – Region für Energieeffizienz“  beim 1. Energieeffizienz-Symposium im Pforzheimer CongressCentrum am Mittwoch, den 15.01.2014. „Aufgabe ist es, bestehende Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Region Nordschwarzwald setzt damit Standards für die Standortqualität im Bewusstsein um die ökologische Verantwortung“, verdeutlichte Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, die Zielsetzung. „Durch die ‚Region für Energieeffizienz‘ werden sich neue Ansätze, Synergien und Ideen bilden, die die Region im Zukunftsthema Energie deutlich weiterbringen“, war Keppler überzeugt.
In der „Region für Energieeffizienz“ sollen sich die im Thema engagierten öffentlichen und nicht-öffentlichen Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenfinden. Stellvertretend für die Gesellschafter der Energieagentur in Horb war der Bürgermeister Horbs, Jan Zeitler, vor Ort mit dabei. Neben zahlreichen Vertretern der IHK, der Landratsämter, des Regionalverbandes, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer nahm sich sogar der Umweltminister Baden-Württembergs, Franz Untersteller, die Zeit, um sich bei dem Thema einzubringen.
In der Erklärung, die von allen regionalen Akteuren getragen wird, legen die Partner besonderen Wert auf die Positionierung des Nordschwarzwaldes in Baden-Württemberg bei den Themen Energieeffizienz und Energiewende.
In einem nächsten Schritt werden die Akteure der Initiative unter der Koordination der IHK Nordschwarzwald Patenschaften für einzelne Projekte übernehmen. Hier helfen die vielfältigen Erfahrungen und das Knowhow der Partner, das jeweilige Thema weiter gemeinsam voran zu treiben. Die Energieagentur in Horb freut sich auf künftige Projekte, die sie als Pate (mit-) betreut.

 

Hier geht's zu den Vorträgen im pdf-Format:

 

1. Energieeffizienz Symposium am 15.01.2014 (Homepage der IHK Nordschwarzwald)


Der Landkreis Freudenstadt wird (elektro-) mobil



Die Energieagentur in Horb organisierte, moderierte und begleitete jeweils einen Bürgerworkshop in Horb bzw. Freudenstadt.


Erfahren Sie hier mehr...


"Energieseminar" in Kooperation mit Haus & Grund - Reges Interesse an Sanierungsinhalten


Unter dem Titel „Wie mache ich mein Haus fit? Einsparpotentiale im und am Haus – mit kleinen Schritten zum großen Erfolg“ hatte die Energieagentur in Horb in Kooperation mit Haus und Grund Horb vergangenen Montag zu einem „Energieseminar“ eingeladen. Mit über vierzig Teilnehmern war der große Saal im  Gasthof Adler in Horb-Dettingen fast vollständig belegt. Durch die von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eingesetzten Referenten konnte das Seminar durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für alle Interessierten kostenlos angeboten werden.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den stellvertretenden Vorstand von Haus & Grund Horb, H.-Michael Langner, sprach Peter Rosenberger ein paar einleitende Worte. Der Oberbürgermeister Horbs stellte die Verbindung zu den bestehenden Energieeinsparbemühungen der Großen Kreisstadt  her: „Wir sind auch auf Sie alle angewiesen!“ Laut Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2011 entfallen auf die privaten Haushalte mehr als ein Drittel aller CO2-Emissionen Horbs. Zudem verwies er auf den Untertitel des Mitveranstalters: „Haus & Grund als Eigentümerschutz-Gemeinschaft – da ist es doch nicht weit zum Thema Klimaschutz!“
Die Einführung in das Energieseminar selbst übernahm Martin Heer. Der Geschäftsführer der Energieagentur und Klimaschutzmanager der Stadt Horb ging auf die Energiebilanz eines unsanierten Gebäudes ein und stellte dabei insbesondere die Wärmeverluste vor, die aufgrund verschiedener Faktoren über Wände, Fenster, Dach, Heizung und auch Keller vom Haus abgeben werden. „Ziel der Energieberatung ist es, bei Ihrem Gebäude die genauen Werte zu ermitteln und für Sie spezifische Lösungen aufzuzeigen“, so Heer.
Gebäudeenergieberater Heinrich Lutz, an diesem Abend in Diensten der Verbraucherzentrale unterwegs, stellte diverse Varianten und Schritte der Energieberatung wie beispielsweise den Gebäudecheck oder die so genannte „BAFA-Beratung“ vor. Beratung spare und helfe zu sparen durch Investitionen am richtigen Ort. Zur Frage der Wirtschaftlichkeit äußerte er auch seine Meinung: „Als Schwabe und Ostpreuße kann ich Ihnen voller Überzeugung sagen: Es rechnet sich!“ Zudem ging er auf Thermografie-Aufnahmen im Innen- und Außenbereich ein. Wichtig sei hierbei vor allem die fundierte und ausführliche Auswertung durch einen Fachmann.
Nach einer kurzen Pause ging Diplom-Bauingenieur Thomas Pischner, ebenfalls im Einsatz für die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, auf die konkreten Inhalte einer Energieberatung ein und stellte diverse Förderungsmöglichkeiten vor. Bis zu 17.000 Euro staatliche Fördermittel könne man beim vorgestellten Fallbeispiel von KfW, BAFA und Co. an Zuschüssen bekommen. „Davon kann man mal gut essen gehen“, lautete sein Kommentar. Zuletzt stellte er noch den „Blower-Door-Test“ vor. Hinter dem Wort verbirgt sich ein Vorgang, bei dem anhand eines Differenzdruck-Messverfahrens die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen wird. Laut Pischner ein immens wichtiger Test, der Leckagen (im Neubau wie auch im Bestandsgebäude) aufdeckt und auch in Kombination mit Thermografie-Aufnahmen wichtige Erkenntnisse liefert.
Am Ende der Vorträge wurden noch zahlreiche Fragen aus den Reihen der Zuhörer beantwortet: Welches Dämmmaterial ist das Beste? Taugen gedämmte Rollladenkästen aus dem Discounter etwas? Kann ich mein Haus kaputt sanieren und lohnt sich der Aufwand aus finanzieller Sicht? Diese und weitere Fragen beantworteten Lutz und Pischner und untermauerten dies mit Fakten. Insbesondere auf Letztere wurde genauer eingegangen: In der überregionalen Presse sei vielerorts die Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen infrage gestellt worden. Diese These beruhe jedoch auf zwei, rundweg falschen Thesen: Zum einen sei von einer nicht den Tatsachen entsprechenden Energiepreissteigerung ausgegangen worden, die schlichtweg aber ein Fakt sei, wie man ja an jeder einzelnen Heizkostenabrechnung ablesen könne. Zum anderen basiere die Aussage auf einer Erweiterung von einer bestehenden Dämmung auf noch mehr Dämmstärke. Dies hätte nichts mit der Realität zu tun. Der korrekte Ansatz wäre bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung energetischer Sanierungsmaßnahmen der Vergleich von gedämmt zu nicht gedämmt. Hierbei sei eine Wirtschaftlichkeit viel eher gegeben.
Das Fazit des Abends: Es lohnt sich bei großen wie bei kleinen Themen der Energieeffizienz und Energieeinsparung in und am Gebäude einen Fachmann hinzuzuziehen. Die Energieagentur bietet sich hierbei als erste und neutrale Anlaufstellen an. Die Veranstalter waren zudem vom Andrang und dem Interesse der Teilnehmer sehr angetan. H.-Michael Langer und Andreas Schneider waren sich als Vertreter der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund einig: „Solche Abende wollen wir auch in Zukunft gerne zu weiteren Energiethemenbereichen unseren Mitgliedern, aber auch allen anderen Interessierten, anbieten!“

Hier können Sie die fünf Präsentationen (in pdf-Versionen) anschauen oder herunterladen ("download"):

1. Einführung (Heer)

2. Beratungsangebote der Verbraucherzentrale (Lutz)

3. Thermografie (Lutz)

4. Inhalte einer Energieberatung (Pischner)

5. Blower-Door-Test (Pischner)


Energietag Baden-Württemberg 2013 - wir waren dabei!

Hier gelangen Sie zum vollständigen Programm des Energietags in Horb am Neckar.


Heizen mit Holz - zahlreiche Interessierte waren "Feuer und Flamme"


Vergangenen Donnerstagabend lud die Energieagentur in Horb zu einem Informationsabend „Heizen mit Holz“. Die Nachfrage nach diesem wohl doch so „brennenden“ Thema war so gewaltig, dass der Veranstaltungsort – die Räumlichkeiten der Energieagentur in der Neckarstraße – mit über 50 Zuhörern aus allen Nähten platzte. Dennoch fanden alle Interessierten, ob stehend, kauernd oder mit einer gefragten Sitzgelegenheit ausgestattet, Platz und konnten dem Vortrag lauschen.

Dieser gliederte sich in einen theoretischen Teil in der Energieagentur und einen praktischen in der Filiale des eingeladenen Experten. Zuerst stellte Geschäftsführer Martin Heer die Energieagentur vor und vergaß auch nicht den Hinweis, dass man sich auf einer Informations- und eben nicht auf einer Werbeveranstaltung befinde. Man wolle umfassend informieren, aber auch nicht verschleiern, mit welchen Risiken die Thematik bestückt sei. Außerdem wolle man nicht einen speziellen Handwerker bzw. Installateur bewerben. Dennoch sei man sehr froh, mit Kachelofenbaumeister Traugott Binder aus Herrenberg-Gültstein einen kompetenten und erfahrenen Experten für die abendliche Veranstaltung gewonnen zu haben.
Es folgte eine so genannte „kleine Brennholz- und Heizkunde“. Hier informierte Heer über geeignete und ungeeignete Holzarten, gab Hinweise zu Trocknung und Lagerung von Brennholz und klärte über die Unterschiede der Begriffe Raummeter (Ster), Festmeter und Schüttraummeter auf. Nach den Begriffsbestimmungen von Heiz- bzw. Brennwert und Angaben zur unterschiedlichen Wärmeausbeute der Holzarten kam die Sprache auf die Feinstaubthematik: Ein Bürger hatte sich im Vorfeld des Abend deswegen kritisch per Mail an die Energieagentur gewandt. Martin Heer wies auf einen sensiblen Umgang mit dem Energieträger hin, Traugott Binder konnte diesen Einwand anhand von Werten weit unter den vorgeschriebenen Grenzen und dem Einbau von entsprechenden Filtern entkräften. Am Ende des Theorieteils stellte Heer die Berechnungsgrundlagen am Beispiel von Buche und Fichte vor, nachdem er die s.g. „Heizäquivalente“ aufgeführt hatte und den Tipp gab, sich bei einem Neukauf und dessen Installation eng mit dem örtlichen Schornsteinfeger abzusprechen.
Im Anschluss zogen alle Interessierten ins nahegelegene Mühlgässle, wo Traugott Binder samt Schwester und Sohn in der Filiale seines Betriebs schon ordentlich „eingeheizt“ hatten. Bei Sekt, frisch gebackenem Flammkuchen und Würsten aus den verschiedenen Ofenarten, gab der Kachelofenbaumeister – nicht um ein paar Späße verlegen - Hinweise und praktische Tipps zum Holzkauf, diversen Kaminarten und –vorzügen und beantwortete zahlreiche Fragen der interessierten Gäste. „Keine andere Heizungsart bietet neben vielen weiteren Vorzügen bei einem Stromausfall so viel Sicherheit – und dazu noch Behaglichkeit – wie ein Holzofen“, so Binder.
Das Fazit des Abends lautete: Der nachwachsende Rohstoff Holz erfreut sich als erneuerbare Energieträger wachsender Beliebtheit. Bei diesem anspruchsvollen Thema lohnt es sich, sich umfassend mit der Materie zu befassen.


Hier finden Sie den theoretischen Vortragsteil zum Ansehen bzw. Herunterladen ("Download").


BAFA-Gutschein-Aktion // Windhund-Prinzip // schnell Gutschrift sichern!


Normalerweise kostet den Ratsuchenden die detaillierte Beratung eines BAFA-Energieberaters ca. 500-800 Euro. Diese umfassende Ausarbeitung eines Sanierungsplanes, die auch als Grundlage für einen so genannten „bedarfsorientierten Energieausweis“ dienen kann, wird auch „BAFA-Beratung“ genannt und fließt in einen detaillierten und ausführlichen Bericht mit ein. Ersterer ist bei Verkauf und Vermietung von Objekten zwingend notwendig. Gerade die in unseren Breiten häufig anzutreffenden Häuser aus den 70er und 80er Jahren, die einen hohen (energetischen) Modernisierungsbedarf aufweisen, sind dabei im Fokus der Energieagentur.
Nun startet die BAFA, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, eine Gutscheinkampagne, die die finanzielle Hürde so niedrig wie noch nie hängt: Auf der Internetseite der BAFA kann man sich nun registrieren lassen und einen Gutschein für 250.- Euro für eine s.g. „Vor-Ort-Beratung“ kostenlos erwerben. Wo sonst, trotz Förderung der BAFA, Gelder von bis zu 500.- Euro investiert werden müssen, bekommt der Ratsuchende bei dieser Aktion für lediglich ca. 200.- Euro eine umfassende Beratung vor Ort samt Ergebnisbericht.
Beachten sollte man dabei: Pro Beratungsobjekt kann nur ein Gutschein genutzt werden und die Aktion ist nur auf 1.000 Gutscheine begrenzt. Da diese Aktion deutschlandweit publiziert wird, ist es wichtig, sich umgehend den Gutschein zu sichern, bevor das Kontingent aufgebraucht ist. Martin Heer, Geschäftsführer der Energieagentur in Horb: „Es gilt das ‚Windhundprinzip‘. Wer daran interessiert ist, ordentlich Geld für eine sehr wichtige Aktion zu sparen, sollte zügig handeln.“
Bei Interesse rät die Energieagentur in Horb, hier zeitnah das Gutscheinformular auf der Internetseite der BAFA auszufüllen, kann man doch hierbei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen gibt es die BAFA-Beratung zu einem sehr günstigen Preis, zum anderen ist der „bedarfsorientierte Energieausweis“, der sonst auch in der Regel für unter 300.- Euro nicht zu erwerben ist, in der Aktion enthalten.
Die Energieagentur in Horb vermittelt gerne einen BAFA-Berater, der sich vor Ort dem Projekt annimmt.


Hier der Link zu der Gutschein-Aktion:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/gutschein_aktion/


Der volle Durchblick in Sachen Erneuerbare Energien


Der Weg hin zu einem klima- und umweltfreundlichen und risikofreien Energiesystem auf Basis von Erneuerbaren Energien ist eine große Herausforderung, aber vor allem eine bedeutende Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Blick auf die politischen Debatten und die mediale Berichterstattung über die Energiewende zeigt jedoch, dass in erster Linie Vorbehalte gegenüber Erneuerbaren Energien diskutiert werden: Ihnen wird entgegengehalten, sie seien zu teuer, führten zu ungerechten Kostenverteilungen oder seien technisch noch nicht ausgereift. Je nachdem in welchen Zusammenhang die Vorbehalte gestellt werden, scheinen sie auf den ersten Blick nachvollziehbar. Doch hinter den Annahmen verbirgt sich häufig ein ganz anderes Bild. Die Realität ist – wie so oft – vielschichtiger, als sie im ersten Moment erscheint. Abhilfe können da nur Daten und Fakten über die zukünftigen Säulen der Energieversorgung leisten.


In der aktualisierten Auflage der Publikation „Der volle Durchblick in Sachen Erneuerbare Energien“ hat die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) viele Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten zusammen getragen, um die öffentlich debattierten Fragen und Thesen gegen die Erneuerbaren Energien zu überprüfen: Können sich Erneuerbare Energien nur wenige leisten? Sind die Kosten für den Ausbau von Erneuerbaren Energien unberechenbar? Blähen Erneuerbare Energien wirklich die Energierechnung auf? Lohnt sich Solarenergie nur in Afrika? Belastet die Förderung von Erneuerbaren Energien unsere Volkswirtschaft?


Auf fast 70 Seiten gibt die Publikation Antworten auf diese (und mehr) Fragen, rückt populäre (aber unbelegte) Halbwahrheiten und Vorbehalte zurecht und untermauert dies mit Zahlen und Fakten.


Energiesparen für Jedermann - wie ich meine Stromrechnung selbst bestimmen kann


Der Stromverbrauch im Haushalt macht zwar nur 15% des gesamten Energieverbrauches aus, die Stromrechnung schlägt aber mit ca. einem Drittel zu Buche. Und das bei stets steigenden Stromkosten!
Genau hier setzt die kostenlose VeranstaltungEnergiesparen für Jedermann“ an. Der Klimaschutzmanager der Stadt Horb, die Umweltteams der evangelischen und katholischen Kirche Horb und die Energieagentur in Horb laden Sie am Donnerstag, den 11. Juli 2013 um 19:30 Uhr, in den Klostersaal Horb ein. Der Ansatz: Wie kann ich Stromkosten sparen, meinen Geldbeutel schonen und dabei das Klima schützen?
An diesem Abend geben wir Ihnen praktikable Energiespartipps an die Hand, die sich meist leicht und ohne große Anstrengung umsetzen lassen. Denn bei Beleuchtung, elektrischen Geräten und im Haushalt beim Kochen, Kühlen, Waschen, Einkaufen und auch unterwegs sind schon mit kleinen Schritten und Maßnahmen große Erfolge zu erzielen.
Meist haben sich Abläufe im Alltag eingespielt, bisweilen halten sich aber auch hartnäckig Unwahrheiten in Bezug auf sinnvollen Umgang mit wertvoller Energie: Wasche ich das Geschirr von Hand oder nutze meine Spülmaschine? Lohnt es sich, die Heizung beim Verlassen der Wohnung zu drosseln? Kommt die Wäsche in den Trockner oder auf die Leine? Muss ich bei Geräten im „Stand-by-Betrieb“ den Stecker ziehen? Zahlt sich der Erwerb eines energiesparenden Gerätes aus?
Die Veranstalter wollen an dem Abend diese Fragen beantworten, informieren und aufklären. Dies jedoch ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern anhand von praktischen Tipps und kleinen Hilfestellungen. Dabei wird der Fokus weniger auf die Technik, sondern vielmehr auf die Frage gelegt, wie ich im Alltag und ohne größeren Aufwand meine Energiekosten senken kann. Denn: Klimaschutz fängt im Kopf an!


Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele die Zeit und den Weg in den Klostersaal für die kostenlose Veranstaltung am 11. Juli finden würden!


Klima vor Ort - Kostenloses Klimaschutzmagazin für den Landkreis Freudenstadt


Nicht ohne die gehörige Portion Stolz freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab sofort das Klimaschutzmagazin namens „Klima vor Ort – Bauen, Sanieren und Energiesparen im Landkreis Freudenstadt“ kostenlos, da anzeigenfinanziert, erhältlich ist.

Das Hochglanzheft ist das Ergebnis einer landkreisübergreifenden Zusammenarbeit: Bisher erschienen seit 2009 acht Ausgaben, die von der „Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen“ und dem „Schwäbischen Tagblatt“ herausgegeben wurden. Die aktuelle und nunmehr neunte Veröffentlichung folgt dem bei einigen Tageszeitungen verbreiteten Konzept eines überregionalen Mantelteils und einem Regionalteil mit auf den Landkreis zugeschnittenen Themen. Letztere wurden für den Landkreis Freudenstadt zum Großteil von der Energieagentur in Horb aufbereitet, die weiteren Artikel stammen von (zum Teil freien) Mitarbeitern des Schwäbischen Tagblatts, Energieberatern und anderen Experten. Zweimal im Jahr soll das Magazin erscheinen, die kommende Ausgabe wird also Ende des Jahres publiziert.

In dem frisch erschienenen Heft mit dem Aufmacher „Kreislauf-Training – Wie aus Abfall wieder Rohstoff werden kann und wie Verwertung das Klima schützt“ finden Sie auf über 60 Seiten neben wichtigen Informationen rund um das Titelthema Artikel zu Bauen und Sanieren, Markttrends, Wärmedämmung und innovativen Unternehmen. Des Weiteren wartet das Magazin mit einem Expertenrat („Plötzlich Unternehmer – Was zu beachten ist, wenn man Strom erzeugt und ins Netz einspeist“), positiven Beispielen des praktischen Klimaschutzes und Tipps zum nachhaltigen Tourismus auf. Wer sich zudem über innovative Ansätze, neue Berufe und Veranstaltungen im Landkreis Freudenstadt rund ums Thema Energie informieren will, ist mit dem Heft gut beraten.


„Klima vor Ort“ erhalten Sie kostenlos in Ihrem Rathaus, bei den Banken (Kreissparkasse, Raiffeisenbank, Volksbank), der Geschäftsstelle der Neckarchronik in Horb und natürlich bei Ihrer Energieagentur in der Neckarstraße 13.


Hier finden Sie "Klima vor Ort" (Ausgabe 1/FDS) in digitaler Form zum Anschauen und/oder Herunterladen.


Kostenlose Energieberatung ab sofort auch in Freudenstadt


Seit Mai 2013 ist die Stadt Freudenstadt als Gesellschafter bei der Energieagentur in Horb eingestiegen. Die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger können nun noch mehr von den Angeboten der gemeinnützigen GmbH profitieren. Statt, wie bisher, in den östlichen Teil des Landkreises nach Horb, Eutingen oder Empfingen für die Energieberatung zu fahren, findet ab dem 13. Juni 2013 in Freudenstadt selbst eine regelmäßige Energieberatung, organisiert von der Energieagentur in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, statt. An jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat dürfen sich Ratsuchende bei Energiefragen wegen eines kostenlosen Erstberatungstermins an uns wenden. Die Terminkoordination wird nach wie vor über die Energieagentur in Horb unter der Telefonnummer 07451-5529979 abgewickelt. Die Beratungen finden im Technischen Rathaus (Marktplatz 64) im Besprechungsraum im 1. OG (Zimmer-Nr.: 1.20) statt.


KfW fördert Solarstromspeicher (Programm-Nummer 275)


Wichtige Fragen und Antworten

Was wird gefördert?
- Solarstromspeicher, die in Verbindung mit einer neu zu installierenden PV-Anlage angeschafft werden
- die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen mit einem Solarstromspeicher, die ab dem 01.01.2013 in Betrieb genommen wurden
- PV-Anlagen nicht größer als 30 kWp, die den Strom ganz oder teilweise ins Netz einspeisen (keine Förderung von Inselanlagen)
- je PV-Anlage nur einen Batteriespeicher
Wie wird die Förderung beantragt?
- als erstes Angebot(e) von Fachinstallateuren einholen
- mit dem Angebot an die Hausbank wenden
- Antrag vor Beginn des Bauvorhabens bei Bank bzw. Sparkasse stellen
- wird die Förderung bewilligt, muss die Installation binnen 18 Monaten fachgerecht installiert werden
Wer kann die Förderung beantragen?
- Natürliche Personen oder gemeinnützige Antragssteller
- Landwirte und freiberuflich Tätige
- Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Einrichtungen beteiligt sind
- in- und ausländische Unternehmen in mehrheitlichem Privatbesitz
Wie hoch ist die Förderung?
- Tilgungszuschüsse bis zu 660.- Euro pro kWp (bei schon installierten, aber nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Anlagen)
- Tilgungszuschüsse bis zu 600.- Euro pro kWp bei Neuanlagen
- wird der Batteriespeicher ausschließlich aus Eigenkapital finanziert, ist die KfW-Förderung inklusive Tilgungszuschüsse ebenfalls möglich (hier: Kreditantrag in Höhe des errechneten Zuschusses stellen)
Welche Vorraussetzungen gelten für die Förderung?
- zweckentsprechender Betrieb des Batteriespeichers von min. 5 Jahren
- Installation des Speichers in Deutschland
- dauerhafte Leistungsbegrenzung am Netzanschlusspunkt auf 60% der installierten Leistung (für min. 20 Jahre)
- der Wechselrichter muss (per Zertifikat) über eine Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung verfügen
- Hersteller-Zeitwertersatzgarantie von 7 Jahren beim Solarstromspeicher
- Inbetriebnahme durch Fachkraft (Inbetriebnahmeprotokoll)
- nicht gefördert werden: Eigenbauspeicher, Prototypen, gebrauchte Solarstromspeicher
Wie sind die Kreditkonditionen?
- die Kreditkonditionen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt der KfW-Bankengruppe


Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationspapier des BSW Solar (Bundesverband der Solarwirtschaft).


Kostenlose Luft-Wärmepumpen-Beratung


Richtig gemacht sind Wärmepumpen eine ökologisch sinnvolle Heizung. Die Technik ist allerdings anfällig für Planungs- und Ausführungsfehler. Sie sind Betreiber einer Luft-Wärmepumpe und möchten wissen, ob Sie kosten- und energieeffizient heizen?


Dann nutzen Sie die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale über die Energieagentur in Horb. Sie erhalten vom Energieberater eine Abschätzung der energetischen Qualität Ihrer Luft-Wärmepumpe sowie Tipps zur Optimierung.


Und so geht's: Wenden Sie sich mit einem Gutschein an die Energieberater der Verbraucherzentrale über die Energieagentur in Horb (Telefon: 07451-5529979 oder Mail an info@energieagentur-in-horb.de). Für die Auswertung werden zudem einige Angaben und Informationen von Ihnen benötigt. Dies erfolgt anhand einer vorgefertigten Checkliste.


Wichtig: Die Gutscheine sind nur noch bis zum 31. Mai 2013 gültig. AKTION VERLÄNGERT BIS 30. JUNI!!!


Bis dahin sollte ein Beratungstermin vereinbart worden sein. Die Termine selbst aber können später stattfinden!


Informationsveranstaltung "EnEV 2013/14" - Montag, 29. April 2013 von 15:00 bis ca. 19:00 Uhr


- ENERGIEKONZEPTE BEI NEUBAU UND SANIERUNGEN NACH ENERGIEEINSPARVER-ORDNUNG (EnEV) UND ERNEUERBARE-ENERGIEN-WÄRME-GESETZ (EEWärmeG) -
Energie sparen – das ist ein breit gefächertes Gebiet. Energieausweis, Nullenergiehaus und Passivhaus. Dies sind nur drei Begriffe, die in diesem Zusammenhang immer wieder fallen.
Viele Gesetze, Verordnungen und Berechnungsgrundlagen bestimmen inzwischen die energetische Ausgestaltung unserer Gebäude sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, sowohl in der Konstruktion und Wärmedämmung als auch in der Haustechnik. Ihre Bauherren und Auftraggeber interessieren sich jedoch für zeitgemäße Gebäude in wirtschaftlichem Energiestandard sowie für zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung erhöhter energetischer Anforderungen. Letztere bietet die KfW für KfW-Effizienzhäuser und stellt weitere Anforderungen an deren Ausführung. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer professionellen Energieplanung als fundierte Entscheidungsgrundlage für den Bauherren. Bei dieser Infoveranstaltung lernen Sie Wege und Werkzeuge zur erfolgreichen Energieplanung und –beratung kennen. Die aus der EnEV resultierenden Anforderungen – aber auch Chancen – werden kompetent und komprimiert vorgestellt sowie Fragen aus der Praxis eingehend besprochen. Darüber hinaus erfahren Sie aus erster Hand, was mit der EnEV 2013 (oder 2014) auf Sie zukommen wird.


Veranstalter: Energieagentur in Horb & Kreishandwerkerschaft Freudenstadt.


Zielgruppe: Ingenieure, Architekten, Fachplaner, Energieberater, Handwerker, Entscheidungsträger für Bau und Verwaltung bei Kommunen und weitere Interessierte.


Referent: Dipl.-Phys. Klaus Lambrecht (ECONSULT Lambrecht Jungmann Partner, Rottenburg & Stuttgart).


Termin: Montag, 29. April 2013 (15:00 bis ca. 19:00 Uhr).


Ort: Haus des Handwerks, Wallstr. 10, 72250 Freudenstadt.


Teilnahmegebühr: 35 Euro pro Person (enthält Pausenverpflegung und Seminarunterlagen); Innungsmitgllieder der Kreishandwerkerschaft FDS erhalten 50% Ermäßigung.


Anmeldung: Verbindliche Anmeldung (Mail, Fax, Telefon) über die Energieagentur in Horb.


Den ausführlichen Flyer finden Sie hier.


Potenzialatlas "Erneuerbare Energien Baden-Württemberg" online


Im vergangenen Monat März stellte der Umwelt- und Energieminister des Landes, Franz Untersteller, den von der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz) im Auftrag des Umweltministeriums entwickelten „Potenzialatlas Erneuerbare Energien für Baden-Württemberg“ vor. Auf der Seite www.potenzialatlas-bw.de können alle Interessierte online die Potenziale ihrer Landkreise, Städte bis hin zu einzelnen Gebäuden hinsichtlich dem Einsatz von Erneuerbaren Energien (hier: Sonne, Wind und Wasser) erkunden. Das Vorhaben wurde im Sommer 2012 im „Forum Energiewende“ vereinbart, einer gemeinsamen Arbeitsplattform von Landkreistag, Städtetag, Gemeindetag und Umweltministerium zur Umsetzung der Energiewende. Ein eigens einberufener Fachbeirat begleitete die Arbeiten zum Potenzialatlas fachlich und organisatorisch.

Laut Untersteller könne der Potenzialatlas „nicht die unverzichtbare konkrete Planung vor Ort ersetzen“, dennoch zeige er aber auf, „wo sich eine vertiefte Planung besonders lohnen kann“.

Derzeit umfasst er die Potenziale für die Nutzung der Photovoltaik, der Windkraft und der Wasserkraft im Einzugsbereich des Neckars. Zur Ermittlung des Photovoltaikpotenzials auf Hausdächern beinhaltet er beispielsweise ein landesweites Dachflächenkataster. Da hier auch Abschattungseffekte durch Topographie und Dachaufbauten berücksichtigt wurden, „können Hauseigentümer in vielen Fällen sogar erkennen, auf welchem Teil ihres Daches sich eine PV-Anlage besonders lohnt“, so Untersteller.


Die Energieagentur in Horb hat sich eingehend mit dem Potenzialatlas befasst und sieht in dieser Plattform einen gelungenen Beitrag zur konkreten Umsetzung der Energiewende im gesamten Landkreis Freudenstadt.


"Horber Frühling" - Vorträge und Tag der offenen Tür in der Energieagentur - Sonntag, 07. April 2013 von 11:30 bis 18 Uhr


Der Sonntag nach Ostern (07. April 2013) steht in diesem Jahr in Horb unter dem Motto „Go fit! – Horber Frühling“. Verschiedene Bereiche der Stadt werden zu Veranstaltungsorten (Messezonen) der „Gesundheitsmesse“ umfunktioniert, die „Handwerkerausstellung“ in der Gutermannstraße liefert frische Ideen rund ums gesunde Wohnen, ein umfassendes „Rahmenprogramm“ sowie der „Elsässisch-Schwäbische Markt“ sorgen für leibliches Wohl und Unterhaltung für Groß und Klein und auch der Einzelhandel lädt nach dem Mittagessen mit dem Schwerpunkt auf fair gehandelte Produkte und rund ums Thema Gesundheit zum „Verkaufsoffenen Sonntag“. Um 12:00 Uhr findet nach dem Frühschoppenkonzert der Stadtkapelle Horb die Eröffnung des Horber Frühlings durch Herrn Oberbürgermeister Peter Rosenberger statt.
Auch die Energieagentur in Horb öffnet an diesem Sonntag ihre Türen in der Neckarstraße 13. Unser Team steht Ihnen für Terminvergabe, Materialien und Informationen rund um die Themen Energieeffizienz, Energieeinsparung und Erneuerbare Energien zur Verfügung.
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale hält Diplom-Bauingenieur und Energieberater Thomas Pischner um 11:30 und um 15:00 Uhr Vorträge zum Thema „Schimmel in Wohnräumen – Erkennen und Vermeiden“. Hier erfahren Sie unter anderem, unter welchen Bedingungen Schimmel im Wohnraum entstehen kann, wie man Wärmebrücken erkennt und wie man diese Probleme schon während der Planungs- und Bauphase bzw. im Sanierungsfall vermeidet. Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Hier geht es zur Zusammenfassung des Vortrags.


Informationsveranstaltung "Kosten senken und die Umwelt schützen durch effiziente Querschnittstechnologien" am 27.03.13 in Freudenstadt (in Kooperation mit der IHK Norschwarzwald)

 

Sie fahren sicher nicht mit Vollgas und angezogener Handbremse? Nein!?
Warum werden Pumpensysteme in der Industrie mit voller Leistung betrieben und mit Drosseln oder Blenden, also der "angezogenen Handbremse", energetisch ineffizient geregelt?
Dieser energetische Unsinn, und wie man ihn abstellt, ist Inhalt der kostenlosen Veranstaltung.
Zu den Querschnittstechnologien, kurz QST, gehören die elektrischen Antriebe, Pumpen, Raumlüftungsanlagen, Wärmerückgewinnungsanlagen und die Drucklufterzeugung im industriellen Umfeld.
Welche effizienten Technologien es in diesen Bereichen gibt und wie diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten umgesetzt werden können erläutert Herr Peter Klaus Kölling (Grundfos GmbH) anhand von Beispielprojekten und technischen Hintergründen.
Im Mittelpunkt stehen:
- Informationen zur Ökodesignrichtlinie
- Einsparpotentiale: Wo & Wie
- Wirtschaftlichkeit von Effizienzprojekten
- Praxisbeispiele
- Förderrichtlinien

Gleichzeitig geben wir Ihnen Hinweise auf die Durchführung von "pump audits".

 

 

Zielgruppe: Kleine und mittlere, gerne auch große Unternehmen sowie Geschäftsführer, Energiebeauftragte, Handwerker und sonstige Interessierte.

 

 

Die Veranstaltung findet, in Kooperation mit der IHK Nordschwarzwald, am 27.03.2013 von 14-16 Uhr in der IHK Geschäftsstelle in Freudenstadt (Marie-Curie-Straße 2, 72250 Freudenstadt) statt. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Um eine Anmeldung (via Telefon, Brief, Fax oder Mail) bis zum 21.03.13 wird gebeten. Den Flyer (und die Vorlage zur Anmeldung) finden Sie hier.


KfW verbessert Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren"


Nach dem Scheitern des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden hat der Bund nun seine Ankündigung umgesetzt: Die KfW erhöht die Zuschussförderung mit dem schon bestehenden Programm "Energieeffizient Sanieren".

 

Von den neuen Förderbedingungen profitieren insbesondere private Eigentümer: Investitionszuschüsse für Einzelmaßnahmen erhöhen sich beispielsweise von 7,5% auf 10% der förderfähigen Kosten; der maximale Zuschussbetrag beträgt 5.000.- Euro pro Wohneinheit. Auch für Investitionszuschüsse bei KfW-Effizienzhäusern (70 bzw. 55) steigen die Sätze auf 20% (statt bisher 17,5%) bzw. 25% (statt bisher 20%).

 

Zusätzlich werden auch die Tilgungszuschüsse in der Kreditvariante für KfW-Effizienzhäuser 70 und 55 angehoben. Hier wird die Antragsstellung über die Hausbank jedoch erst ab dem 01. März 2013 möglich sein.

 

Weiterführende Informationen und Hinweise zur Antragstellung bekommen Sie bei uns in der Energieagentur in Horb und unter der Telefonnummer: 07451-5529979.

 

Quellen und weitere Informationen:


Umweltbewusstsein in Deutschland - wie umweltbewusst sind Sie?


Vergangenen Januar stellten das Bundesumweltministerium und das Bundesumweltamt die Ergebnisse der Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland 2012" vor. Neben einigen - aus Sicht der Energieagentur in Horb - positiven Erkenntnissen (bspw. ist für viele Befragte der Schutz der Umwelt eines der wichtigsten politischen Probleme der Gegenwart) zeigt die Studie auch auf, wo dringender Handlungsbedarf besteht.

 

Die komplette Studie finden Sie hier: Umweltbewusstsein in Deutschland 2012 - Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage (3,13 MB)

 

Die Energieagentur in Horb möchte und wird sicherlich ihren Beitrag dazu leisten, das Bewusstsein hinsichtlich einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen der Natur zu schulen. Unter der Rubrik "Tipps" finden Sie konkrete Handlungsempfehlungen und Kniffe, wie Sie schon heute beginnen können, wertvolle Energie einzusparen.


Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2013/2014)


Seit vielen Jahren ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) ein wichtiger Baustein des Bundes in der Energieeinsparpolitik. Bisher ist die 2009 in Kraft getretene Verordnung gültig. Aktuell ist jedoch ein Novellierungsverfahren im Gange, bei dem das Anforderungsniveau an Neubauten wie auch bei Bestandsgebäuden verschärft werden soll. Damit will die Bundesregierung einen weiteren Schritt in Richtung Niedrigstenergiehausstandard gehen, der nach Vorschriften der EU (hier die Bezeichung "nearly zero-energy building") ab 2019 für alle öffentlichen Neubauten bzw. 2021 für alle neuen Gebäude zur Pflicht werden wird. Bis heute ist nicht klar, bis wann die novellierte Energieeinsparverordnung in Kraft tritt. Aufgrund des sehr aufwendigen Verfahren ist somit fraglich, ob dies noch im Jahr 2013 geschieht. Dennoch kann man schon heute einen kleinen Einblick in den Entwurf geben.


Die wesentlichen Änderungen der EnEV 2013, zusammengefasst von der DENA, finden Sie hier: Zusammenfassung Entwurf zur EnEV 2013 (323 KB)


Im Frühsommer 2013 (voraussichtlich am 29.04.2013) will die Energieagentur in Horb für Interessierte (Handwerker, Architekten, kommunale Vertreter, Bauherren, etc.) einen Workshop zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt anbieten. Die Veranstaltung werden wir entsprechend bewerben. Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf und Interesse schon jetzt an - den Workshop finden sie dann auch unter Termine.


Ab jetzt saumäßig einfach: Energie sparen!


Vergangenen Mittwoch (16.01.2013) fand im Martin-Gerbert-Gymnasium Horb die offzielle Preisverleihung zusammen mit OB Rosenberger statt. Jetzt ist es also amtlich: Die Energieagentur hat mit dem Energiesparschwein (ein Entwurf von Anna Marks aus Horb-Dettingen) ein Maskottchen gefunden. Schon bald wird damit besonderes Engagement im Klimaschutz bzw. Energiesparen (Auszeichnung des "Energiesparers des Monats" mit dem Energiesparschwein) öffentlich und in der Presse gewürdigt. Seit heute (Freitag, 18.01.13) sind alle Entwürfe im Schaufenster der Energieagentur (Neckarstraße 13 in Horb) zu bestaunen. Es lohnt sich!


Wer Ideen für ein "griffiges" und werbewirksames Sprüchlein hat, darf uns dies gerne unter info@energieagentur-in-horb.de mitteilen!


Mach mit (1)...!


Wollten Sie schon immer einmal aktiv und ohne große Anstrengungen bei der (Klimaschutz-) Politik mitwirken? Jetzt gibt Ihnen die Regierung des Landes Baden-Württemberg die Möglichkeit dazu!


Im sogenannten IEKK (Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept) hat die Landesregierung einen Entwurf erarbeitet, der alle wesentlichen Punkte und klimapolitischen Ziele aufführt. Da es sich aber bei der Energie- und Klimapolitik um ein komplexes und langfristiges Thema handelt, will man die Bürgerinnen und Bürger des Landes konkret miteinbinden. So sind alle betroffenen gesellschaftlichen Gruppen (und Einzelpersonen) eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen. Als Instrument wurde hierfür das BEKO (Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung am integrierten Energie-und Klimaschutzkonzept) geschaffen.


Wie kann ich meine Stimme einbringen?


Sie können sich einerseits bewerben, an einem der Bürgertische zu den Themen Stromversorgung, Verkehr oder private Haushalte teilzunehmen. Bei diesen Sitzungen der ausgelosten Teilnehmer erarbeiten Sie konkrete Empfehlungen an die Landesregierung; Ihre Stimme wird gehört und Ihre Meinung eingebracht. Des Weiteren hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit, angedachte Maßnahmen der Landesregierung im Klimaschutzkonzept online zu bewerten. Informationen zur Bewerbung oder zur Onlinebewertung der Maßnahmen finden Sie unter http://www.beko.baden-wuerttemberg.de. Bitte beachten Sie jedoch den Teilnahmeschluss: 02. Februar 2013!


Mach mit (2)...!


Am Dienstag, den 08.01.2013, war Martin Heer in seiner Funktion als Klimaschutzmanager der Stadt Horb und Geschäftsführer der Energieagentur bei der Sitzung des "Arbeitskreis Energie" der "Lokalen Agenda 21 Herrenberg" eingeladen. Ziel der Zusammenkunft war, sich über Aktionen, Konzepte und Hindernisse auszutauschen und so gegenseitig von Erfahrung und Kompetenz zu profitieren. Von solch großem, vielfältigem und vor allem ehrenamtlichen (!) Engagement war der Gast sehr angetan.


In Horb (und den anderen Landkreisgemeinden) wäre es mit Sicherheit wünschenswert, Ähnliches auf die Beine zu stellen und so eine Plattform für Bürgerinnen und Bürger sowie Gruppen, Zusammenschlüsse und Vereine zu finden, sich aktiv in den Klimaschutz der Kommune einzubringen und die Stadt auf dem Weg zur "Klimaeutralen Kommune" aktiv zu begleiten und zu unterstützen. Momentan gibt es (mit Beteiligung der Energieagentur) Anstrengungen von Seiten des Klimaschutzmanagers, einen sog. "Klimaschutz-Arbeitskreis" in Horb zu initiieren, der als eine Art Fortführung der bisher so gut frequentierten Horber Klimaschutzkonferenzen dienen soll. Wir werden Sie diesbezüglich über die Presse auf dem Laufenden halten.


Wer aber jetzt schon Ideen, Vorschläge oder einfach nur Interesse hat, darf sich gerne jetzt schon an Martin Heer oder die Energieagentur in Horb wenden.


Schwein gehabt?!


Vorläufiger Entwurf des Energie-Sparschweins

Das „Müll-Ferkel“ des Landkreises Freudenstadt müsste weitreichend bekannt sein. Es soll den Bürger darauf hinweisen, seine Umgebung, die Umwelt, sauber zu halten. Nun gibt es seit diesem Jahr nun auch das „Energie-Sparschwein“, das neben dem signifikanten Logo als eine Art Maskottchen für die Energieagentur in Horb fungieren soll.
Vergangenen Sommer trat die Energieagentur an Christiane Dette, die Kunstlehrerin des Martin-Gebert-Gymnasiums in Horb, mit der Bitte heran, sie bei dem Entwurf eines „Energiemännles“ (so der Arbeitstitel) zu unterstützen. Die Aufgabe, die sich den Schülerinnen und Schülern der Kursstufe stellte, war gleichermaßen einfach und höchst anspruchsvoll: Konzeption einer Figur, die ein individuelles Engagement im Bereich des Umweltschutzes symbolisiert und sogleich einen universellen Bezug zu den Themen CO2-Einsparung, regenerative Energieerzeugung  und Energieeffizienz bietet.
Die Gymnasiasten machten sich nun, unterstützt durch Christiane Dette und Yveline Ponnau, an die Arbeit. Die Ergebnisse, die die beiden Lehrerinnen im November der Energieagentur in der Neckarstraße vorbei brachten, waren überwältigend. Mit sehr viel Sorgfalt, zeichnerischem Geschick, unglaublichen und sehr vielfältigen Ideen hatten sich die SchülerInnen dem Thema angenommen und knapp 20 Entwürfe erarbeitet: Der kauzige Kauz „HUGO“ (Horber Umwelt ganz ohne CO2), die „Umwelteule mit dem grünen Daumen“, das Energiehörnle „HORBERT“, „Mitch“ (das auch als getonte Figur erarbeitete Zellkraftwerk in den Farben der Energieagentur), das Eichhörnchen mit herausnehmbarer Energiesparlampe, das „Neckartröpfle“ auf CO2-Fang und viele weitere großartige Motive boten sich als „Energiemännle“ an.
Die Wahl fiel der Jury (bestehend aus dem vierköpfigen Team der Energieagentur mit Unterstützung der Stadtverwaltung) anhand der Vielzahl von potentiellen Siegern des „Wettbewerbs“ nicht einfach. Verdient hätten das Preisgeld wohl alle gehabt! Nach einer sehr ausführlichen individuellen und geheimen Bewertungsrunde kristallisierte sich dennoch ein Favorit heraus: Das „Energieschwein“, eine Arbeit von Anna Marks aus Dettingen.
So soll also das „Energieschwein“ das Motiv sein, mit dem in Zukunft monatlich besonderes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Industrie, Handwerk, Handel uvm. ausgezeichnet und öffentlichkeitswirksam aufbereitet werden soll. Gefallen hat der Energieagentur der (wohl typisch schwäbische) Ansatz, hier auch und vor allem die Einsparung von Energie („Sparschwein“) in den Vordergrund zu stellen. Denn neben dem Klimaschutzgedanken darf und soll ja auch der Hintergrund, durch Energiesparmaßnahmen Geld einzusparen, nicht vergessen werden. Zudem verbindet man mit dem trolligen Tierchen ja weniger einen erhobenen Zeigefinger sondern vielmehr einen Ansporn für Nachahmer, die es dem ausgezeichneten „Energiesparer des Monats“ gleichtun wollen.
Die Energieagentur in Horb ist sehr stolz und auch froh, ein so griffiges Maskottchen gefunden zu haben und dankt es den ersten drei Plätzen mit angemessenem Preisgeld. Alle Entwürfe der Kursstufe werden in diesen Wochen im Schaufenster der Energieagentur in Horb ausgestellt. Zur Preisverleihung in der Schule sind am 16.01.13 um 16 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen!


Infoabend(e) zu Mikro- und Mini-BHKW


Die Abkürzung BHKW für Blockheizkraftwerk ist inzwischen vielen Leuten bekannt. Das BHKW symbolisiert eine effiziente Umwandlung eines Heizenergieträgers in Wärme und Strom. Doch was ist ein Mini-BHKW oder gar ein Mikro-BHKW und kann dies für mein Gebäude interessant werden? Welche finanziellen Vorteile habe ich dadurch? Kann ich so eine Anlage bei mir installieren und darf ich den erzeugten Strom auch meinem Nachbarn anbieten? Diese und viele andere Fragen stellen sich den heutigen Immobilienbesitzern, wenn eine Sanierung der Heizungsanlage ansteht. Kann ich ein BHKW wirtschaftlich betreiben und wenn ja, wie? Welche Folgen entstehen dabei aus gesetzlicher Sicht?

Darüber hat die Energieagentur bei zwei Infoabenden in Empfingen (05.12.12) und Eutingen (12.12.12) informiert. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

Unter Mini- und Mikro-BHKW versteht man Kraft-Wärme-gekoppelte Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung von bis zu 20 kW bzw. nur 1-4 kW elektrischer Leistung. Die beiden Geschäftsführer der Energieagentur, Eckhardt Huber und Martin Heer, führten in das komplexe Thema ein und informierten über die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Verpflichtungen. Zudem führten sie Chancen und Möglichkeiten auf, ohne nicht auch auf bestehende Risiken hinzuweisen. Die beiden Gastreferenten, Henry Klein von der Firma Kopf und Energieberater Heinrich Lutz von Lutz & Pischner GbR, gingen näher auf Technik, Auslegung und Voraussetzungen aus planerischer Sichtweise ein und brachten ein konkretes Fallbeispiel im Mehrgeschosswohnungsbau.
Das Fazit des Abends: Trotz starker Präsenz in Medien und Öffentlichkeit und allen erörterten Vorteilen sollte auf eine sinnvolle und wirtschaftliche Auslegung eines BHKW geachtet werden, das aktuell nach Ansicht der Referenten für nur ein Einfamilienhaus noch keine Alternative darstellt. Dennoch bieten sich zahlreiche Chancen, bspw. im Verbund oder Zusammenschluss mit Nachbarn und Mietern oder bei Gebäuden mit langfristig hohem und kontinuierlichem Wärmebedarf, bei dem die eindeutigen Vorzüge des BHKW – hoher Primärenergienutzungsgrad mit Wärmeerzeugung für die Verbraucher sowie Stromerzeugung zur Einspeisung oder zum Eigenverbrauch – ausgeschöpft werden können. Zudem wäre es in jedem Fall angebracht, erst die Einsparpotentiale (Sanierung, Dämmmaßnahmen) in und am Haus auszureizen und danach eine passende Heizungslösung zu finden. Heinrich Lutz: „Die günstigste Energie, ist die, die man nicht benötigt“. Falls hierzu und darüber hinaus fachliche Beratung erwünscht ist, darf man sich gerne an die Energieagentur wenden.

Hier finden Sie alle vier Teile des Vortrags zum Ansehen oder zum Herunterladen ("Download") in pdf-Version:

1. Einleitung und Energieeffizienz (Heer)

2. Technische Randbedingungen (Klein)

3. Ersatzbeispiel im Mehrgeschosswohnungsbau (Lutz)

4. Rechtliche Rahmenbedingungen (Huber)