Willkommen bei Ihrer Energieberatung im Landkreis Freudenstadt!

Durch neutrale, unabhängige Energieberatungen wollen wir dazu beitragen, die Energieeffizienz im Landkreis zu steigern und den Primärenergieverbrauch, insbesondere im Gebäudebestand, zu reduzieren.

Als neutraler Partner von Bürgerinnen und Bürgern, Betrieben und Verwaltungen besteht unser Ziel nicht darin, Gewinne zu maximieren. Vielmehr sehen wir uns in einer besonderen Funktion als Berater, Schrittmacher, Kümmerer und Koordinator der lokalen Energiewende und des praktischen Klimaschutzes.


Denn: Die Energiewende kann nur möglich sein, wenn sie vor Ort gelingt!


Bei uns sind Sie gut beraten:



Energieberatung

Energieberatung

Die Kosten für Energie sind seit einiger Zeit steigend - ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Durch eine professio- nelle Energieberatung lassen sich nicht nur Sparpotenziale aufde- cken, sondern gleichzeitig kann auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Besuchen Sie uns auf einen der kommenden Veranstaltungen und erhalten Sie interessante aktuelle Informationen rund um das Thema Energieeffizienz!

Energiespartipps

Energiespartipps

Energiesparen kann "saumäßig" einfach sein. Oft zwar nur Kleinigkeiten - jedoch in der Summe mit großer Wirkung für Geldbeutel und Klima. Ein doppelter Gewinn!



Tag der offenen Tür bei der Energieagentur in Horb

Büro der Energieagentur in Horb gGmbH © Energieagentur in Horb
Büro der Energieagentur in Horb gGmbH © Energieagentur in Horb

Der erste Sonntag im April (08. April 2018) steht in diesem Jahr in Horb unter dem Motto „Horber Frühling“. Verschiedene Bereiche der Stadt werden zu Veranstaltungsorten umfunktioniert, ein umfassendes Rahmenprogramm sowie der „Elsässisch-Schwäbische Markt“ sorgen für leibliches Wohl und Unterhaltung für Groß und Klein und auch der Einzelhandel lädt nach dem Mittagessen zum „Verkaufsoffenen Sonntag“.
Auch die Energieagentur öffnet ihre Türen: Von 13:00 bis 17:00 Uhr steht Ihnen unsere Energieberaterin Anna Neumann für alle Fragen rund um die Themen Energieeinsparung,  Heizungssanierung und Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
Nutzen Sie die Gelegenheit einer kompetenten und neutralen Beratung!
Außerdem besteht die Möglichkeit sich kostenlos ein Strommessgerät auszuleihen.
Unter der Rubrik "Kontakt“ finden Sie einen Stadtplan, der Ihnen hilft, den Weg zu uns zu finden.

Nur eine sparsame Heizung ist eine gute Heizung

(c) Energieagentur in Horb
(c) Energieagentur in Horb

Veraltete oder schlecht regulierte Heizungen haben gleich mehrere Nachteile: Zum einen verpulvern sie unnötig Energie, zum anderen erzeugen sie hohe Kosten. Eine Modernisierung kostet zwar Geld, doch durch die Unterstützung des Bundes mit diversen Förderprogrammen sinken die Kosten erheblich. Auch die optimale Einstellung einer bestehenden Anlage rechnet sich und wird finanziell belohnt. „Viele Menschen, die eine betagte Heizung besitzen, wollen ungern so viel investieren“, sagt Martin Heer, Energieagentur in Horb. „Doch der Einspareffekt und ein gestiegener Wohnwert sprechen für sich.“ Vor dem Winter umzurüsten, lohnt sich also. Mit einer Reihe finanzieller Anreize macht die Bundesregierung es Sanierungswilligen leicht, sich für eine zeitgemäße Wärmeversorgung zu entscheiden.

Dank des Förderprogramms „Heizungsoptimierung“ der Bundesregierung etwa geht es seit rund einem Jahr ungeregelten Heizungspumpen massiv an den Kragen. Das ist dringend notwendig, denn die Oldtimer arbeiten das ganze Jahr über – egal, ob die Heizung läuft oder nicht. So verbrauchen zahllose Haushalte unnötig Strom, der auch finanziell zu Buche schlägt. Bis zu 150 Euro jährlich lassen sich einsparen, wenn eine Hocheffizienzpumpe den Job übernimmt, das Heizungs- oder das Brauchwasser zirkulieren zu lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt 30 Prozent der Nettokosten für einen entsprechenden Umbau durch Fachleute. Den gleichen Anteil gibt es für einen hydraulischen Abgleich. Hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich eine technische Optimierung der Heizungsanlage. Sie ist eine effektive, unkomplizierte Maßnahme, um den Verbrauch an Heizenergie zu senken. Eine Beispielrechnung von co2online zeigt, dass ein bezuschusster Pumpentausch mit hydraulischem Abgleich sich bereits in rund fünf Jahren amortisiert hat.
„Noch mehr Möglichkeiten, sich sein Sanierungsvorhaben unterstützen zu lassen, bietet die KfW-Förderbank“, sagt Heer. Soll eine neue Heizung her, steht diese zentrale Fördereinrichtung des Bundes mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten parat – und das gleich auf mehreren Wegen: Wer etwa ein Wohngebäude besitzt, seine Anlage modernisieren und dabei auf erneuerbare Energie umsteigen will, fährt gut mit dem Programm Energieeffizient Sanieren. Es gilt für alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen. Für ein KfW-Effizienzhaus bietet das Programm 151 beispielsweise günstige Kredite bis zu 100.000 Euro an, für eine einzelne Maßnahme oder Pakete bis zu 50.000 Euro. Zusätzlich lässt sich ein Tilgungszuschuss beantragen. Privatleute können alternativ über das Programm 430 einen Zuschuss wählen – dieser beläuft sich auf bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit.

(c) Energieagentur in Horb
(c) Energieagentur in Horb

Einige der KfW-Angebote für energetische Modernisierungen lassen sich sogar mit denen des BAFA kombinieren. Das Bundesamt fördert den Einsatz kleiner Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien. Aus dem "Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" gibt es dafür einen Investitionszuschuss.
„Für einen Laien ist nicht immer leicht, sich durch die zahlreichen Förderangebote zu arbeiten und das richtige Programm zu finden“, sagt Martin Heer, „daher bieten wir Sanierungswilligen ein persönliches Erstberatungsgespräch (5,00 €) an.“
Die Energieberatungen werden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg durchgeführt.
Vereinbaren Sie bitte einen Termin  bei Geschäftsstellenleiterin Elke Zöhler unter
Telefonnummer 07451/ 55 29 979.
Fax: 07451/ 55 39 549
info@eainhorb.de

Kellerdeckendämmung: Schluss mit kalten Füßen

© Energieagentur in Horb
© Energieagentur in Horb

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Energieagentur in Horb beraten Hauseigentümer und Bauherren zur fachgerechten Dämmung der Kellerdecke


Horb am Neckar, 23.02.2018 – Kalte Füße gehören im Erdgeschoss eines älteren Hauses mit nicht beheiztem Keller oft dazu. Abhilfe schafft die Dämmung der Kellerdecke, die auch nachträglich angebracht werden kann. Sie verbessert den Wohnkomfort und ist eine schnelle und preisgünstige Energiesparmaßnahme

„Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußboden ab. Das zeigt sich dann an erhöhten Heizkosten und kalten Füßen im Erdgeschoss“ erklärt Anna Neumann, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Energieagentur in Horb. „Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen. Je nach Gebäude können die Bewohner insgesamt rund fünf bis sieben Prozent Energie sparen. “


Dennoch dämmen viele Hausbesitzer die Kellerdecke nicht. Die Kellerdeckendämmung ist nicht wie die Dämmung der obersten Geschossdecke gesetzlich vorgeschrieben. Aber wer die Kellerdecke eines Wohngebäudes freiwillig dämmt, kann damit das in Baden-Württemberg gültige Erneuerbare-Wärme-Gesetz, teilweise erfüllen. Das Gesetz verpflichtet Verbraucher, beim Heizungswechsel mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien verwenden. Um dies zu erreichen sollte das Material für eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen. Diese gibt der Wärmedurchgangskoeffizient an, auch U-Wert genannt. Er darf maximal 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreichen. Hausbesitzer können dann einen Zuschuss aus dem Programm 430 der staatlichen KfW-Förderbank beantragen.


Zu den Details der Kellerdämmung beraten die Energieberater der Verbraucherzentrale und die Energieagentur in Horb: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informiert anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Beratungstermine sind unter der kostenfreien Rufnummer
0800 – 809 802 400 oder direkt bei der Energieagentur in Horb unter
07451 – 552 99 7. Weitere Informationen finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Sparsam heizen mal sieben

© Energieagentur in Horb
© Energieagentur in Horb

Sieben Tipps, wie mit vielen kleinen und wenigen großen Handgriffen die Heizungsrechnung schrumpft

Der Winter dauert noch und mit ihm die Heizperiode. Wenn auch Sie nicht „zum Fenster hinausheizen“ wollen, können Sie Geld und Energie sparen: mit den passenden Einstellungen, kleinen und größeren Investitionen sowie ein paar Tricks. Die Behaglichkeit bleibt dabei nicht auf der Strecke. Meist wird das Raumklima sogar deutlich angenehmer, weiß die Energieagentur in Horb aus langjähriger Beratungserfahrung.

1. Thermostatventile anstatt „so ungefähr“
Haben Sie noch alte Heizungsventile, mit denen sich die Temperatur nicht genau regeln lässt? Tauschen Sie sie aus. Mit Thermostatventilen lässt sich punktgenau die richtige Temperatur einstellen: Stufe „3“ entspricht etwa 20 Grad Celsius. Senken Sie die Raumtemperatur um ein Grad, sparen Sie rund sechs Prozent Heizenergie. Zu kalt? Probieren Sie’s aus.

2. Mehr Komfort mit programmierbaren Thermostaten
Noch komfortabler sind programmierbare Heizkörperthermostate. Sie sorgen dafür, dass genau dann Wärme da ist, wenn gewünscht. Und keiner vergisst mehr, die Heizung abzudrehen. Es gibt die Thermostate schon ab etwa 15 bis 20 Euro – und das amortisiert sich schnell. Weiterlesen bei co2online

3. Heizkörper nicht verstecken
Damit die warme Heizungsluft richtig zirkulieren kann, müssen die Heizkörper frei bleiben. Heizkörperverkleidungen oder sehr nahe am Heizkörper stehende Möbel behindern die Luftbewegung. Machen Sie Platz!

4. Die richtige Einstellung
Stellen Sie Ihre Heizungsanlage passend zu Ihrem Tages- und Wochenablauf auf Tag- oder Nachtbetrieb ein. Bei modernen Anlagen lassen sich pro 24 Stunden mehrere Zeitabschnitte programmieren und auch längere Abwesenheiten. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, fragen Sie Ihren Installateur. Zusätzlich kann ein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich machen. Der stellt sicher, dass alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses zugeschnitten sind. Das spart Energie. Vom Bund gibt es dafür Fördergeld. Mehr Infos bei co2online

5. Die volle Packung: Stoßlüften anstatt „dauerkippen“
Richtiges Lüften zahlt sich aus: Es sorgt für gute Luft mit ausreichend Sauerstoff und vermeidet Schimmelbildung. Am effizientesten ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich alle Fenster und Türen für mehrere Minuten mit Durchzug. Stellen Sie während des Lüftens die Heizkörper auf Frostschutz (Stellung „*“), das spart Energie. Mehr Infos bei Zukunft Altbau

6. Gefräßige Kellerbewohner entlarven
Kennen Sie alle älteren Mitbewohner Ihres Hauses? Ein gefräßiges Wesen namens Heizungspumpe wohnt wahrscheinlich in Ihrem Keller und vertilgt eine Menge Strom. Bis zu 180 Euro können Sie jährlich sparen, wenn Sie ein ungeregeltes Gerät gegen eine hocheffiziente und regelbare Pumpe austauschen. Vom Bund gibt’s dafür Zuschüsse. Mehr Infos bei co2online

7. Alte Öfen aufs Altenteil
Veraltete Heizungsanlagen sind Strom- und Brennstoffschlucker. Bereits nach 15 Jahren sind die Technologien überholt. Für eine neue Anlage gibt es Fördergeld – und Sie sparen nachher rund 20 bis 30 Prozent Heizkosten ein. Heizen Sie am besten mit erneuerbarer Energie. Ihre Energieagentur berät Sie kompetent, auch zu den Anforderungen des in Baden-Württemberg geltenden EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz).

Bei einem persönlichen Erstberatungsgespräch (5,00 €) werden Ihnen alle Fragen über die Themen Heizenergie sparen, Heizung erneuern oder Tausch der Heizungspumpe von Fachleuten neutral und kompetent beantwortet.
Diese kennen auch die passenden Fördermittel.
Die Energieberatungen werden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg durchgeführt.
Vereinbaren Sie bitte einen Termin  bei Geschäftsstellenleiterin Elke Zöhler unter
Telefonnummer 07451/ 55 29 979.
Fax: 07451/ 55 39 549
info@eainhorb.de
Die Energieagentur in Horb hat montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie nachmittags nach Vereinbarung geöffnet.

Energieberatung hilft! Neue Förderrichtlinien der BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat die Antragsformalien zum 01.01.2018 geändert. Aus dem einstufigen Verfahren wurde ein zweistufiges ähnlich wie es die KfW nutzt. Für den Endkunden bedeutet das, dass der Förderantrag vor dem Einbau der neuen Heizungsanlage gestellt werden muss und nach der Maßnahme ein Verwendungsnachweis erbracht werden muss. Für Anlagen die 2017 in Auftrag gegeben wurden aber bis zum 31.12.2017 noch nicht in Betrieb genommen wurden gilt eine Übergangsregelung.

Das bisherige Erklärungsformular zur Inanspruchnahme der Übergangsregelung, sofern Sie 2017 den Auftrag für die Errichtung und Inbetriebnahme der Heizungsanlage vergeben haben und mit dem Fachunternehmer vereinbart haben, dass die Anlage auch noch im Jahr 2017 in Betrieb genommen werden soll, wird ab dem 1. Januar 2018 Bestandteil des Online-Antragsformular. Einzelheiten hierzu finden Sie im Merkblatt zum Antragsverafahren 2018. Die Inbetriebnahme der Anlage sowie die Antragstellung müssen bis spätestens zum 30. September 2018 erfolgt sein.

Mithilfe der Option „Übergangszeitraum für Privatpersonen …“ im Antragsformular können Sie belegen, dass die Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember 2017 nicht eingehalten werden konnte. Auf diese Weise können Sie dokumentieren, dass sich Ihr Antrag ohne Ihr Verschulden verzögert hat und so eine spätere Ablehnung des Förderantrags aus diesem Grund vermeiden.

Ihre Energieagentur in Horb berät Sie gerne zu diesem Thema und hilft bei der Antragsstellung. Wir sind telefonisch unter 07451/55 29 979 oder gerne auch per Mail unter info@eainhorb.de